Angst

IMG_0696Ich habe Angst!

Ich stehe kurz vor dem RuIN – ich bin KünstlerIN!

Indem ich mich aus meiner Liebe und Freude heraus zeige – in allem, was ich tu‘, meine ART zeige – strahle ich.

Braucht unsere Welt, unsere Gesellschaft, keine Strahlemenschen? Braucht sie keine Kunst mehr? Ich bin ja schließlich nicht die einzige, der es so ergeht … Der Staat spart ja nicht nur bei Bildung ein, auch die Kunst bekommt es zu spüren.

Ich habe Angst!

Ich habe Angst, dass sich alle alten Gedankenmuster bewahrheiten. Laute, ja fast schreiende, auslachende Stimmen melden sich in meinem Kopf und sagen: „Na? Ich hab es dir doch schon von Anfang an gesagt, du Traumfräulein! In dieser Welt musst du hart arbeiten, um wirklich erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen … wenn dir deine Arbeit gefällt und sie dir Spaß und Freude bereitet, kann das höchstens ein Hobby sein.“

Ich soll mir also ein Hobby sein. Gott sei Dank habe ich viele Ausbildungen, sonst würde ich noch hören: „Hättest ‚was G’scheites g’lernt!“ … oooooh – was höre ich da – sie sagen es trotzdem: „Hättest ‚was G’scheites g’lernt! Als Lehrer verdient man ja nicht g’scheit, aber du hättest immerhin dein „sicheres“ Geld jeden Monat am Konto!“

… „sicher“ – was ist schon „sicher“ heutzutage … und, wenn ich an die Tage zurückdenke, in denen ich Lehrerin war, dann kommen mir die Tränen … ich will nicht in einem System arbeiten, das versucht alle Menschen – LehrerInnen, wie SchülerInnen – gleich zu machen und zu unterdrücken … für Individualität ist da noch immer nicht Platz, obwohl sie „reformieren“ und Dinge von Lehrern erwarten, denen die Ausbildung dazu fehlt. In den Lehrerausbildungsstätten arbeiten größtenteils Professoren und -rinnen ;-), die selbst aus der ALTEN Schule kommen. Die meisten haben keinen Erfahrungsschatz, wie es ist, heutzutage zu unterrichten … ALTES, das sich seit 100 Jahren bewährt hat, hat sich auch jetzt noch zu bewähren und PUNKT! Dass es so nicht mehr funktioniert, daran sind alle anderen Schuld … die Eltern, die LehrerInnen, die SchülerInnen … ich will in keiner Schule unterrichten, in denen die einzigartigen und wundervollen Individuen – SchülerInnen, wie LehrerInnen – nicht wahrgenommen werden und auch keinen Platz haben. Und ich denke, ich habe in diesem Bereich schon alles versucht – ich war Integrationslehrerin, Montessori-Lehrerin, Ausbildungslehrerin, ich habe eine Montessorischule pädagogisch geleitet, habe Pädagogik studiert – ich weiß, wie Unterrichten in der heutigen Zeit funktionieren kann, wie Lernen Spaß machen kann … aber auch das ist nicht gerne gesehen – denn, wenn Lernen Spaß macht, dann kann es ja nicht sein, dass man dabei wirklich etwas lernt – nicht wahr? … und das, was die Hirnforschung immer wieder sagt … naja … z.B. ein Prof. Dr. Gerald Hüther und wie sie alle heißen, müssen sich irren … das gleiche Gedankenmuster: Erfolgreich ist man dann, wenn man harte Arbeit leistet!

…. hmmm – ich merke, jetzt geht es mir schon wieder ein bissal besser … die Angst verfliegt … die lauten Stimmen verstummen … und jetzt höre ich eine ganz leise, zarte Stimme in meinem Kopf: „Morgen kann alles anders sein! Bleib bei dir – in deiner Mitte! Bleib auf dem Weg deines Herzens! Du beschenkst damit die Welt!“

Ja, genau diese Worte sage ich immer zu allen anderen … bilde ich sie mir nur ein? Wir werden sehen, ob ich dran bleibe oder ob ich meine Selbstliebe auf Warteposition stelle, um „sicheres“ Geld zu verdienen …

Wie immer es auch ausgehen mag – ich bin, vor allem mir, sehr dankbar dafür, dass ich ihn bis jetzt gegangen bin – den Weg meines Herzens!

Alles LIEBE!

Doris Getreuer

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Über Doris Getreuer und die Kunst der Liebe zu sich selbst

Ich unterstütze Dich, die Liebe in Dir zu wecken. * Meine Ausbildungen und mein bisheriges Tun: * Studium der Pädagogik und Soziologie an der Universität Wien (Spezialisierung auf Reformpädagogik und Psychoanalytische Pädagogik) * Trainerin für Erwachsenenbildung * Grundausbildung in Transaktionsanalyse * Diplompädagogin (M, ME, Zusatz: Informatik, Religion) * Montessoripädagogin * Diplomierte Legasthenietrainerin * Coach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene * Schulcoach * Zertifikat: TRAIN THE TRAINER/IN von Vera F. Birkenbihl * Sängerin * Liedschreiberin * Farbenmalereien * Energethikerin - die Ethik der Energien: Jedes Wort und jeder Gedanke ist Energie. * Mag. Doris Getreuer
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6 Antworten zu Angst

  1. Marina Kaiser schreibt:

    Liebe Doris,
    ich kenne diese Angst-Stimmen auch nur zu gut!!!
    Und bin so froh und dankbar, dass ich bis heute dem Weg meines Herzens treu bleiben konnte (mit kleinen Schlenkern natürlich auch) – mit allen Unsicherheiten und auch materiellenn Unwägbarkeiten, die er beinhaltet.
    ich verstehe dich, glaube ich aus der Tiefe meines eigenen Erlebens, und deshalb bin ich ganz zuversichtlich, dass es auch bei dir immer „gut“ = im Sinne der Liebe weitergehen wird und dass du deinem Herzen weiter folgen wirst durch dick und dünn.
    In meinem ersten Buch, das 1999 erschiienen ist („Carolines Weg durch die Angst“), sagt ein weiser Maharadscha : „Ungewissheit ist der Lehrpfad des Vertrauens“.
    Wann immer mir meine Seele viel Ungewissheit und damit verbundene Angstgefühle zugemutet hat (und das geschieht immer mal wieder), half/hilft mir der Satz und ich kehr(t)e wieder zurück zu dem Gedanken, dass ich mein Leben als Abenteur betrachten will und meine Lebendigkeit und Freude höhere Priorität hat als Sicherheit, die ja letztlich doch auch nur Scheinsicherehit ist.
    Ganz viele tiefe Gefühle von Vertrauen, Lebe und Frieden mit dem, was ist, wünscht dir mit herzlichen Grüßen
    Marina 🙂 😀

  2. couestory schreibt:

    Sie unterrichten immer noch.
    Sie richten immer noch.
    Sie richten immer noch nach unten.
    Alle sind nach unten gerichtet.
    Wie kannst Du Dich da überstehen, den Kopf so hoch zu erheben!
    Wie kannst Du es wagen, den Fährten des Lebens zu folgen und die Freude über Deine originalen Entdeckungen nicht für Dich zu behalten!
    Wie kannst Du es wagen, auch noch offen zu bekennen, dass sich das Leben freute, als Du ihm begegnet bist!
    Wie kannst Du es wagen, durch Dein Vorbild die Menschen an ihre tiefsten Lebenssehnsüchte zu erinnern!
    Wie kannst Du es wagen, bewusst zu machen, dass unsere Seele und unser Geist vor Hunger schreien!
    Wie kannst Du es wagen, die vorgeschriebenen toten Trampelpfade der Verdummung zu meiden!
    Wie kannst Du es wagen, den Fährten des Lebens zu folgen und das auch noch nicht für Dich zu behalten!
    Wie kannst Du es wagen, Dich darüber zu freuen, dass andere Dir folgen und auf den originalen Fährten des Lebens ebenfalls das Leben entdecken und erleben könnten!
    Wie kannst Du es wagen, Dich nicht nach unten richten zu lassen und stattdessen im Leben vorwärts zu kommen und mit Deinem Beispiel Sorgwirkung auszuüben!
    LERNEN heißt: FÄHRten des Lebens folgen – GeFAHRen auf sich nehmen – eigene ErFAHRungen sammeln.
    LEHREN heißt: ein mitreißendes Vorbild für LERNEN sein.
    UNTERRICHTEN heißt: Fährten ignorieren, Lehrplan vollstrecken, Vorgeschriebenes beibringen, Papierwissen vermitteln, Persönlichkeit nach unten richten.
    Wie kannst Du Dich überstehen, so unverschämt deutlich miterleben zu lassen, wie man durch LERNEN & LEHREN LEBEN ERLEBEN und LEBEN kann!

    Müssen sie uns nicht immer grad so große Angst zu machen versuchen, wie sie selber haben?
    Was sie nicht sagen können, schicken sie uns – das ist Schick-sal.
    Wir dienen nicht nur unserem Herzen sondern dem großen Herzen, in dem wir leben.
    Manchmal sind unsere Aufgaben dabei größer als wir.
    Dann dürfen wir sie hin-auf-geben.
    Wir haben alle mit Fleiß darauf hingearbeitet, dass es für uns ENG (lat. „angustum“) wird.
    Da ist Angst eine ganz natürliche Folge.
    A-Enge – A-Engere – A-Engste bringen uns näher.
    Eine Lernhilfe für Nähe für uns alle.
    Es wird uns nicht langweilig werden – das Leben denkt an uns.
    Herzlich grüßt
    Franz Josef Neffe

  3. Claudia S. schreibt:

    Liebe Doris,
    Mir ist noch eine Idee in Zusammenhang mit diesem Blog gekommen.
    Kennst du schon die „WEGE-Zeitschrift“? Vielleicht gäbe es da eine Möglichkeit einen größeren Personenkreis zu erreichen und deinem Ziel von deinen „Projekten“ gut leben zu können ein Stück näher zu kommen.
    Das Thema der nächsten Ausgabe dieser ganzheitlichen Zeitschrift ist „Liebe“. – Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass ein von dir geschriebener Text dort veröffentlicht wird. – Ich denke, das wäre sicher für viele LeserInnen eine Bereicherung. Weiters könnte eventuell auch die „Traumbörse“ für dich interessant sein.. Näheres findest du unter http://www.wege.at, wo du auch ein Probeheft bestellen kannst. Zum Thema „Beiträge für die nächste Ausgabe“ habe ich gestern von der Wege-Redaktion ein Email bekommen, welches ich dir noch an deine Email-Adresse weiterleiten werde.
    Herzliche Grüße
    Claudia

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