Wer bin ich?

Bist du heute schon wahrgenommen worden?

Ja – von mir gibt es viele Wahrnehmungen!

„Ich nehme dich als sehr bewussten Menschen wahr!“

„Ich nehme dich im Widerstand wahr!“

„Ich nehme deine Schönheit wahr.“

In jedem Fall verrät mir damit mein Gegenüber seine Bewusstheit, seinen Widerstand und seine Schönheit. Und, was hat das mit mir zu tun? – ALLES und NICHTS!

Regt mich die Wahrnehmung des anderen über mich auf, dann hat es alles mit mir zu tun. Ich fühle mich dann nicht wahrgenommen und nehme mich selbst nicht wahr. Ich nehme das für wahr, was mir von anderen gesagt wird.

Fremdwahrnehmung ist manchmal oder oft das, was meinem Selbst fremd ist. Alles, was nicht meiner hohen Freude und meiner Glückseeligkeit entspricht, ist meinem Selbst fremd.

Seit frühester Kindheit wurde ich einer Gehirnwäsche unterzogen. Kennst du das?

Eintrichterungen, wie: „Du musst besser werden, als du bist! Du musst dem, was die Werte der Gesellschaft vorgeben, gerecht werden! Du musst den Vorstellungen, wie du zu sein hast, entsprechen!“, forderten schon als Kind meinen Widerstand heraus. Da mir immer schon Harmonie und Frieden angenehm waren, passte ich mich an.

Diese Eintrichterungen hatten vor allem Erfolg zum Zweck: Wenn ich schön anzusehen bin, viele Ausbildungen habe, viel Geld verdiene, eine gute Ehefrau, Hausfrau und Mutter bin, habe ich es geschafft – ich bin erfolgreich.

Und, wie schafft man das? … ganz einfach! Nehmen wir die Schönheit her:

90, 60, 90 oder so … Ich denke, damit ist alles gesagt.

Hast du schon ‚mal die Hölle erfahren?

„Du bist zu dick!“ – Hölle! „Du bist zu groß!“ – Hölle! „Du bist zu klein!“ – Hölle! „Dein Hintern ist zu groß!“ – Hölle! „Dein Busen ist zu klein!“ – Hölle!

Höllenerfahrungen sind Erfahrungen des Vergleiches.

Ich will wie Marilyn Monroe sein – oder besser noch: Ich will die Figur und das Aussehen von Marilyn, den Intellekt von Einstein, den Humor von Niavarani, die Weisheit von Jesus, und im Bett will ich wie eine Nutte sein! … hab ich noch etwas vergessen? Ach ja – das Geld! Ich will so erfolgreich sein, wie dieser Microsoft-Mensch … wie heißt er noch gleich?

… und, was ist mit mir?

Wenn ich sein will, wie …. dann tausche ich meine Einzigartigkeit, mein ureigenstes Sein gegen das, was den meisten Menschen auf dieser Welt gefallen hat, ein: Sei anders, als du bist – besser, schöner, gescheiter, …! … und bleibe in deiner Hölle, denn auch Psychiater, Ärzte, Krankenschwestern, etc. wollen etwas verdienen! Wo käme die ganze Pharmaindustrie hin? Der Staat suhlt sich in den Abhängigkeiten der Menschen – das ganze System suhlt sich darin!

Gehirnwäsche – Manipulation – Wenn -> Dann

„Wenn du ohne Kopfbedeckung ‚raus gehst, dann verkühlst du dich …. oder bekommst einen Sonnenstich!“

NEIN! Wenn ICH ohne Kopfbedeckung ‚raus gehe, dann genieße ich es! Ich genieße es, wenn der Wind durch mein Haar streift! Ich genieße es, wenn die Schneeflocken oder der Regen mein Haar lockt, und ich genieße die Sonne – solange es mir gut tut!

Wahrer Genuss macht nicht krank! Ich bin es! … nicht du!

… oder …

„Wenn du dich jetzt wieder bei IHM meldest, dann denkt er, du läufst ihm nach und du wirst für ihn uninteressant! Mach dich rar!“

NEIN! ICH bin es! Ich melde mich bei IHM, wann immer es mir angenehm ist. Ich will ja, dass er mit MIR zusammen ist, und nicht mit der, die ich ihm vorspiele zu sein! ICH BIN ES!

So einige Wenn-Dann-Sätze sind aus Mangelgedanken und Angst entstanden. WENN ich diesen alten Sätzen Wahrheit verleihe, DANN lebe ich aus meiner Angst heraus und aus dem Glauben, es nicht selbst zu wissen. Ich gäbe meine Verantwortung und meine eigene Schöpferkraft ab. … ICH tu‘ es nicht!

Ich achte auf alle Wenn-Dann’s, werde mir bewusst, und manipuliere nie wieder, indem ich Dinge tue oder nicht tue, damit ER, SIE, ES …..

Und ich verzeihe mir, dass ich geglaubt habe, es sei das Allerbeste für mich und für das Gesamte, wenn ich manipulierte und mich anders zeigte, als ich war.

… und – wer bin ich?

Ich zeige mich als die, die ich bin, wenn ich mich von meiner Freude und meinem Spaß leiten lasse.

Ein kleines Beispiel dafür: Ich habe doch vorhin geschrieben, ich will im Bett, wie eine Nutte sein. – Erst unlängst – o.k., es ist schon ein paar Jährchen her – entdeckte ich mich dabei, wie ich anfing SEINE Brustwarzen zu zwirbeln. Ich bemühte mich dabei sehr, es ordentlich zu machen, und zwirbelte recht heftig, damit es auch ein bisschen weh tat.

Warum? … nein, Spaß und Freude machte es mir keinesfalls, es erotisierte mich auch nicht. Ich tat es für IHN und ich tat es, um zu gefallen.

Warum? … er tat es auch immer bei mir – es war unangenehm und es tat weh – aber, anscheinend gefiel es ihm, also tat ich es auch bei ihm. Ich wollte IHM Gutes tun.

… zwirbeln Nutten eigentlich Brustwarzen?

… meine Erkenntnis über mich war jedenfalls – ich war eine Brustwarzenzwirblerin!

Wer bin ich? … da ich nur mehr meiner Freude aus der Liebe zu mir selbst nachgehe, bin ich es jetzt nicht mehr. Was ich jetzt mit den Brustwarzen meines Geliebten mache, verrate ich, wenn er mich gefunden hat und wenn ich ein Brustwarzenzwirblerinnen-Buch herausgeben sollte.

Das besonders Positive am Nachgehen meiner Freude ist, es schützt mich vor Eigenmissbrauch!

Alles, was nicht meiner Freude entspricht, darf sich in Liebe vertschüssen! Alles, was schmerzt, hat für mich nichts mit Liebe zu tun – dort scheint Liebe eher zu fehlen – also fülle ich es mit Liebe auf und bade es darin. Und, WENN ich keine Lust dazu habe, DANN tue ich es nicht. Und, WENN die Leute sagen: „Du bist im Widerstand!“ DANN sage ich: „JA! Ich liebe meinen Widerstand, wenn er da ist!“

Alles, was da ist, ist gebraucht, sonst wäre es ja nicht da!

Wer bin ich? Ich bin der Widerstand – solange es mich freut, bzw. solange, bis es mich langweilt – ganz einfach!

ICH BIN ES!

Der Liebe kann man eben nicht entkommen. Sie ist!

Wer bin ich?

Ich bin die Liebe! Und, wenn du mich fragen solltest, wer ich bin, wenn ich gerade hasse – dann sage ich dir: „Ich bin der Hass!“

Die Liebe kann nichts anderes als lieben. Ich liebe den Hass und das, was bleibt und immer da war und immer sein wird, ist die Liebe!

Wer bin ich?

Ich bin die Liebe!

© Doris Getreuer

 

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Über Doris Getreuer und die Kunst der Liebe zu sich selbst

Ich unterstütze Dich, die Liebe in Dir zu wecken. * Meine Ausbildungen und mein bisheriges Tun: * Studium der Pädagogik und Soziologie an der Universität Wien (Spezialisierung auf Reformpädagogik und Psychoanalytische Pädagogik) * Trainerin für Erwachsenenbildung * Grundausbildung in Transaktionsanalyse * Diplompädagogin (M, ME, Zusatz: Informatik, Religion) * Montessoripädagogin * Diplomierte Legasthenietrainerin * Coach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene * Schulcoach * Zertifikat: TRAIN THE TRAINER/IN von Vera F. Birkenbihl * Sängerin * Liedschreiberin * Farbenmalereien * Energethikerin - die Ethik der Energien: Jedes Wort und jeder Gedanke ist Energie. * Mag. Doris Getreuer
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6 Antworten zu Wer bin ich?

  1. Michaela Tiara schreibt:

    Wunderschöner Newsletter von dir!!!!!!!!! Danke für all deine Zeit, deine Liebe, die du uns allen immer wieder gibst ❤ ❤ ❤

  2. Ingo Jäckels schreibt:

    Ich nehme eindeutig Schönheit in dir wahr! Denn Liebe ist Schönheit – die Schönheit der Seele, der Gedanken, und des Herzens… 😉

    …und jetzt weiss ich auch endlich was eine Brustwarzenzwirblerin ist! g*

    Alles Liebe
    Ingo

  3. Nicole schreibt:

    Wundervoll ausgedrückt, was jeder Mensch beherzigen sollte, Vielen Dank dafür, werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, zum Weiterlesen auf deinem Blog.

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