aufrichtig – zutiefst sensibel

Das Ego ist unsensibel und es ist nie aufrichtig. Es macht einen Esel aus dir, belastet – ist große Last … die Last der Vergangenheit und der Zukunft, die Last von Träumen und Wünschen … ist voller Wissen, das dich immer tiefer und tiefer in die Dunkelheit zieht, denn das Ego ist wie ein Stein, der dir um den Hals hängt und dir hilft, unterzugehen. Du kannst so nicht fliegen.

Wahre Sensitivität hat kein Gewicht.

Wahre Aufrichtigkeit ist leicht. Sie gibt dir Flügel. Dadurch ist dir der ganze Himmel verfügbar. Der Himmel hat dann keine Grenze – du kannst immer weitergehen, weiter und weiter. Diese unendliche Reise des Menschseins hat kein Ende.

Sei immer empfindsamer – sei zutiefst sensibel!

Sei nicht schüchtern, es braucht dir nicht peinlich zu sein! Weinen ist gut – Tränen sind schön – genau so schön wie Lachen!

Die aufrichtige Frau kann das alles. Sie kann wie ein Kind weinen, sie kann wie ein Kind lachen. Bleib für alle Spiele der Gefühle verfügbar … für alle Stimmungen, und lebe jedes Gefühl in seiner Totalität!

Wenn du traurig bist, dann sei wirklich traurig, und tu nicht so, als wäre es anders! Sei aufrichtig – werde zur Traurigkeit!

Wenn du lachst, dann werde zum Lachen! Sei da nicht halbherzig, sei nicht lauwarm! Geh da total hinein – leidenschaftlich, verrückt!

So wirst du langsam wachsen – so wirst du immer empfindsamer.

Zutiefst empfindsam zu sein bedeutet, dass man absolut aufrichtig ist.

Zutiefst empfindsam zu sein, bedeutet, dass du ganz authentisch du selbst bist … und die Welt beginnt, dir seine Geheimnisse zu enthüllen.

Bejahe einfach dich, und die Art, wie du bist, und die Art, wie dein Leben ist!

Begrüße jedes Gefühl, aus ganzem Herzen, mit ganzer Kraft … dann wirst du Anmut haben und Flügel. Du wirst in Einheit mit Gott und in Harmonie mit der Existenz sein …

aufrichtig und zutiefst sensibel.

Mitschrift aus Satsang mit Samarpan

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Über Doris Getreuer und die Kunst der Liebe zu sich selbst

Ich unterstütze Dich, die Liebe in Dir zu wecken. * Meine Ausbildungen und mein bisheriges Tun: * Studium der Pädagogik und Soziologie an der Universität Wien (Spezialisierung auf Reformpädagogik und Psychoanalytische Pädagogik) * Trainerin für Erwachsenenbildung * Grundausbildung in Transaktionsanalyse * Diplompädagogin (M, ME, Zusatz: Informatik, Religion) * Montessoripädagogin * Diplomierte Legasthenietrainerin * Coach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene * Schulcoach * Zertifikat: TRAIN THE TRAINER/IN von Vera F. Birkenbihl * Sängerin * Liedschreiberin * Farbenmalereien * Energethikerin - die Ethik der Energien: Jedes Wort und jeder Gedanke ist Energie. * Mag. Doris Getreuer
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2 Antworten zu aufrichtig – zutiefst sensibel

  1. Bertrand Cézoé schreibt:

    „Das Ego ist unsensibel und es ist nie aufrichtig. Es macht einen Esel aus dir, belastet – ist große Last … die Last der Vergangenheit und der Zukunft, die Last von Träumen und Wünschen … ist voller Wissen, das dich immer tiefer und tiefer in die Dunkelheit zieht, denn das Ego ist wie ein Stein, der dir um den Hals hängt und dir hilft, unterzugehen. Du kannst so nicht fliegen.“ Bei allem Respekt für Samarpan, den ich sehr schätze. Aber wenn du dein Ego so wahrnimmst und ihm diese Bedeutung beimisst, dann wird dein Ego zu diesem Stein werden. Wenn du dein Ego ablehnst, lehnst du dich in Wirklichkeit selber ab, und diese Ablehnung des eigenen Sein zieht dich in die Dunkelheit, aber nicht das Ego. Das Ego kann gar nichts, was du nicht zulässt. Nicht das Ego ist das Problem, sondern unsere Wahrnehmung davon.

    • Lieber Bertrand,
      ich danke dir sehr für deine Worte – ich nehme die Worte Samarpans anders wahr, als du.
      Gedanken aus Vergangenheit können belasten, wie auch Träume und Wünsche, die durch Gedanken an Mangel entstanden sind … ja – sie ziehen dann immer tiefer und tiefer in die Dunkelheit – es ist so – und so messe ich dem Ego auch diese Bedeutung bei … dadurch erkenne ich – fühle ich -, und Erkenntnis bringt immer Wandel. Ohne Ego gäbe es auch keine Gefühle … es geht um das Zusammenspiel – alles gehört zusammen. Manchmal muss zuerst getrennt werden, damit es NEU zusammengefügt werden kann und EINS wird – NEU wird. Und so verstehe ich auch seine Worte. Ich bin meinem Ego sehr dankbar – mir ging es noch nie um einen egolosen Zustand, und – ich denke – Samarpan auch nicht.
      Alles Liebe!
      Doris

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