Mit jeder Woikn, die vorbeiziagt,
denk i an di.
Mit jedem Sonnenstrahl, der mi wärmt,
denk i an di.
Der Wind, er streichelt mi,
i denk an di.
Und jeds vom Wind verwehte goidne Blattl sogt:
I denk an di.
Wenn i in deine Augen schau,
versink i.
Wenn deine Lippen mi berührn,
zerfliaß i.
Wenn i dei Stimm und deine Worte hear,
berührts mi.
Und wenn i di ganz nah bei mir spür, waß i,
i liab di.
Du bist mir so vertraut.
Wia vü Lebm hom wir scho gmeinsam ghaubt?
I ghear mir und a zu dir.
I ghear zu dir und i ghear mir.
Jetzt deaf i mi ned söbst verliern.
I wü mi in jedem Augenblick gschpirn.
Wü mit dir zusammen sein,
und a immer bei mir bleim.
Wos i für mi dua, dua i für di.
Wos i für di dua, dua i für mi.
I ghear mir und a zu dir.
I ghear zu dir und i ghear mir.
© Doris Getreuer 2010
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